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Taurien, gegen Morgen theils an den Graben, den dieAbkommen der geblendeten Sklaven gezogen Latten;theils an Kremmi, den Handelsort am MäotischenMeere, und ein Theil des Landes stöfst auch noch anden Tanais. Weiter von ihnen hinauf nordwärts woh-nen die Melanckläner, ein eigenes nicht ScithischesVolk, lieber diesen findet man Seen, und das Landist, so viel wir wissen, gar nicht von Menschen be-wohnt.
Geht man über den Tanais, so trifft man keine 21Scitben mehr; sondern den unteren Theil des Landes,fünfzehn Tagereisen weit von dem Winkel, welchendas Mäotische Meer macht, nördlich bewohnen dieSauromaten, und das ganze Land ist von wilder undzahmer Holzung völlig entblöfst; der obere Theil hin-gegen wird von den Budinern bewohnt; und dieserLandstrich ist durchaus dicht mit jeder Gattung vonBäumen bewachsen.
Nördlich von den Budinern ist das Land anfangs aasieben Tagereisen weit unbewohnt; wendet man sichdann aber etwas mehr nach Osten hinunter, so findetman die Thissageten, eine grofse, besondere Völker-schaft, die von der Jagd lebt. An diese grenzen ingleicher Richtung die .1 irker, welche sich ebenfalls vonJagerey nähren, die sie auf folgende Weise treiben.Sie [stellen sieb auf Bäume, womit die Gegend dichtbewachsen ist, im Hinterhalt, und unten liegt einPferd, welches besonders dazu abgerichtet ist, um klei-ner zu scheinen, auf dem Bauche, und nebst diesem einHund. Erblickt nun der Jäger ein Wild von dem
Baume,