Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
17
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Baume, so schiefst er darauf } besteigt sein Pferd undsetzt ihm mit dem Hunde na.ch. Noch weiter östlichvon diesen hiriaufwärts wohnen andre Scithen, welchesich von den Königlichen Seihen getrennt habeil unddarauf in dies Land eingewandert sind.23 Bis /.u der Gegend, wo diese Scithen wohnen , ist

das ganze Land, von dem ich bisher geredei habe, flachund niedrig, von hieran aber uneben und felsigt. Istman lange durch diese rauhe Gegend gewandert, sogelangt man endlich am Fufse hoher Gebirge zu einem.Volke, wo Männer und .Weiber mit kahlen Köpfen,platten Nasen und langem Kinn zur Welt kommensollen. Sie reden eine besondre Sprache, kleiden sichaber wie die Scithen, und leben von Baumfi üchlen.Der Baum, von dem sie sich vorzüglich nähren, heilstFonlikus , ist etwa so grofs wie der Feigenbaum, undträgt eine Kornfrucht, die der Bohne ähnelt. Ist diesereif, so wird der Saft, der schwarz und dick daraushervorquillt und Aschi genannt wird, durch ein TuchgBprefst; diesen lecken sie ab, und trinken ihn auchmit Milch vermischt; von dem rückbleibenden Fleischehingegen formen sie eigene Maßen, die sie essen.Denn aus Mangel an schicklichen Weiden ziehen sieWenig Vieh. Ein jeder bringt den Winter unter einemvon jenen Bäumen zu, die in dieser Jahreszeit miteiner dichten weifsen Decke, die sie im Sommer nichthaben, überzogen werden. Niemand fegt diesen Men-schen ein Leids zu, weil man sie für heilig hältj auchführen sie keine kriegerische w affen, und schlichtendie Streitigkeiten der benachbarten Völker. Flucht-IL B