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Der Tyrann Mäandrius halte einen halbwalinsinni-145gen Bruder, der Charileus hiefs und um irgend einesVerbrechens willen gefangen safs. Als dieser hörte,was vorgieng, und durch eine Oeilnung seines Gefäng-nisses die Perser so ruhig dort sitzen sah, schrie erlaut und bezeugte, er wollte mit dem Mäandrius spre-chen. Mäandrius, der davon hörte, befahl, dafs manihm die Ketten abnehmen und ihn zu ihm bringensollte. Dies geschah und kaum war Charileus hereingetreten, so fing er an zu. schimpfen und zu schmähen,und suchte seinen Bruder durch folgende Worte zu ei-nem Angriff auf die Perser zu bewegen: „Du schänd-licher Mensch, sprach er, mich, deinen Bruder, hast„du fesseln und ohne dafs ich eine solche Behandlung„verdient hätte, ins Gefängnifs werfen lassen, und„jetzt, da die Perser kommen und dich aus deiner„Wohnung vertreiben wollen, wagst du es nicht, dich„an ihnen zu rächen. Und doch wäre der Angriff auf„sie doch so leicht. Fürchtest du sie auch selbst, so„gieb mir die Hiilfstruppen, und ich will sie für ihr„Landen auf dieser Insel schon strafen. Ueberdies bin„ich bereit dich wegzuschicken."
Mäandrius nahm diesen Vorschlag des Charileus^öan: Nicht, wie ich glaube, weil er den unsinnigenGedanken falste, er könnte seine Macht der des Kö-nigs entgegen setzen, sondern mehr aus Mifsgunst ge-gen den Syloson, damit dieser nicht die Insel so ganzohne alle Mühe und unbeschädigt in seine Gewalt be-käme. Er wollte demnach die Perser zum Zorne reit-zen, um ihnen Samus völlig zerstört übergeben zu kön-