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„aufserdem für mich und alle meine Nachkommen die„Priesterschaft des Dis Eleutherius, dem ich selbst„diesen Altar, bey welchem ich euch nun die Freyheit„wieder gebe, erbaut habe." Als Mäandriüs so zu denSamiern gesprochen hatte, stand einer von ihnen aufund rief: „Du bist auch nicht werth, über uns zu„herrschen, du feiger, frevelhafter Mensch; vielmehr„sollst du uns Rechenschaft von dem Gelde geben,„welches durch deine Hände gegangen ist." Dies sag-te ein vornehmer Bürger, Namens Telesarchus. Undweil Mäandriüs einsah, dafs, wenn er die Herrschaftaus den Händen liel's, ein anderer sich zum Tyrannaufwerfen würde, nahm er sich vor, sie noch nicht ab-zugeben. Er gieng in die Burg zurück, Jiefs die Leu-te, jeden einzeln, zu sich kommen, als ob er von denGeldern Rechenschaft geben wollte, und befahl dann,dais man sie gefangen nehmen und fesseln sollte.Nachher ward Mäandriüs krank, und sein Bruder Ly-karetus, weicher vermuthete, er würde sterben, liels,um den Staat mehr in seiner Gewalt zu haben, alleGefangene umbringen; denn sie hatten, wie es schien,nicht frey seyn wollen.144 Als die Perser, die den Syloson zurückbrachten, inSamus anlangten, widersetzte sich ihnen niemand.Die Freunde des Mäandriüs bewiesen sich willig, sichauf gewisse Bedingungen zu ergeben, und Mäandriüsselbst wollte die Insel verlassen. Otanes willigte ein,'und nachdem der Vertrag geschlossen war, setzten sichdie vornehmsten Perser der Burg gegenüber auf Ses-seln nieder.