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1 (1799)
Entstehung
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hatten, Peitschen und Stacheln zu holen, und nun ge-stand Demokedes, dafs er zwar würklich die Kunstnicht recht verstände, dafs er aber ein wenig davondurch den Umgang mit einem Arzte gelernt hätte.Darius überliefs ihm hierauf den Fufs und Demokedesfolgte nun der Hellenischen Heilart. Nach den hefti-gen Mitteln, die vorhergegangen waren, wandte ersanfte an, schaffte dem König wieder Schlaf, und stellteihn, der nicht gehofft hatte, je wieder grade gehenzu können, in kurzer Zeit wieder her. Darius be-schenkte ihn nun mit zwey Paar goldnen Fufsketten,und jener fragte ihn, ob er sein Unglück verdoppelnwollte. Diese Antwort gefiel dem Könige, und erschickte ihn zu seinen Weibern, denen die Verschnit-tenen, welche ihn herein führten, erzählten, dafs diesder Mann wäre, der dem König das Leben gerettethätte. Da nahm eine jede derselben ein Geschenk vonGold aus ihrem Schatzkasten, und gab es dem Demoke-des, und dies Geschenk war so beträchtlich, dafs einSklave, Namens Skiion, der ihm nachfolgte, und dievon den Schaalen herabfallenden Stateren auflas, sicheine beträchtliche Summe Goldes davon sammlete.131 Dieser Demokedes aus Kroton hielt sich vorherhey dem Polykrates auf. Er war von seinem Vater,einem zornmüthigen Manne, hart gehalten worden undhatte, weil er diese Behandlung nicht mehr erduldenkonnte, Kroton verlassen und sich nach Aegina bege-hen. Ohne Werkzeuge und ohne mit irgend etwas,was zur Ausübung der Kunst gehört, versehen zu seyn,, übertraf er gleich im eisten Jahre seines Aufenthalts

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