welche man nach dem Golde ausschickt; denn inihrem Lande ist jene Sandwüste. In dieser Wusleund in diesem Sande halten sich Ameisen auf, diekleiner sind, wie Hunde, und gröfser, wie Füchse : *)Diese Ameisen hauen ihre Wohnungen und wühlendie Erde auf, wie die Ameisen in Hellas, denen siean Gestalt ähnlich sind; aber der Sand, den sie auf-wühlen, ist mit Gold vermischt. Dorthin werden dieInder geschickt. Ein jeder von ihnen nimmt drey Ka-meele mit sich , ein weibliches und zwey männliche.Das weibliche, welches sie selber besteigen, undwozu man solche wählt, die erst kürzlich geworfneFüllen haben, geht in der Mitte, und die beydenmännlichen mit Ketten befestigt zu beyden Seiten.Denn die Kameele sind eben so schnell im Laufe, wiePferde, und sind überdies geschickter, grofse Lasten zutragen **),
Auf diese Weise gerüstet ziehen die Inder, wieio4gesagt, aus, und lichten es dabey so ein, dafs siedie Jagd beginnen, wenn die Tageshitze am gröfstenist; denn die Ameisen verkriechen sich vor der gros-sen Hitze [unter die Erde. Bey diesen Menschen ist
die
•) Der König von Persien hat einige davon, die man dortgefangen hat.
**) Da die Hellenen wifsen, wie das Kameel gestaltet ist,io3so schreibe ich dies nicht nieder, und sage nur das,was sie nicht wifsefl. Die, hintern Beine des Kameeiesbestehen aus vier Stücken und haben vier Kniee. Dießchaarnlheile gehen zwischen diesen Hinterbeinen durch,und sind dem Schwänze zugekehrt.