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1 (1799)
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ger zu Hause halten müfsen, ohne dafs ein einzigersich sehen lassen darf.80 Fünf Tage darauf, nachdem die Unruhe gestillt war,

berathschlagten sich diejenigen, die die Mager ge-stürzt hatten, über die Staatsverwaltung; und beydieser Gelegenheit wurden Reden gehalten, wie eseinige Hellenen nicht glauben wollen, die aber nichtsdestoweniger vorgefallen sind. Otanes wollte, mansollte die ganze Staatsverwaltung allen Persern ge-meinschaftlich überlassen, und sprach:Ich glaube,keiner von uns mufs allein herrschen, denn dies istweder erfreulich, noch gut. Ihr habt gesehen, wel-chen Grad des Uebermuths Kambyses erreichte, undhabt es auch mit erlebt, wohin dieser Uebermuthden Mager leitete. Warum sollten wir denn die Al-leinherrschaft wieder einführen, da wir thun kön-nen, was wir wollen, ohne Rechenschaft davon zugeben? Denn auch in dem besten Manne, der zudieser Macht gelangt, wird sie die vorigen Gesin-nungen tödien. Die grofsen Glücksgüter, deren er,geniefst, erzeugen den Stolz in seiner Seele, undder Neid ist dem Menschen ursprünglich eingepflanzt.Mit diesen beyden Leidenschaften besitzt er zu-gleich alle Laster; denn hier wird ihn sein Ueber-muth, dort der Neid zu vielen schrecklichen Thatenverleiten. Denn obgleich einen Mann, der dieHerrschaft in Händen hat, der Neid nie rühren soll-te , da er schon im Besitz alles Wünschenswerthenist, zeigt er sich doch den Bürgern von einer gradeentgegengesetzten Seite; er beneidet wirklich die

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