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1 (1799)
Entstehung
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Pfeile das Herz durchhort hatte, schrecklich hehandeltworden; er allein wufste um den Tod Smerdis, desSohnes des Cyrus, da er ihn mit eigner Hand umge-hracht hatte, und Prexaspes stand auch hey den Per-sern im gröfsten Ansehen. Deswegen heriefen sie ihnzu sich, und liefsen sich durch Versprechen und Eidevon ihm versichern, dafs es nie über seine Zunge kom-men sollte, und dafs er es keinem Menschen sagenwollte, wie sie die Perser betrogen hätten; dagegenversprachen sie ihm seihst tausenderley Dinge. AlsPrexaspes sagte, dafs er thun wollte, was sie von ihmloderten, brachten sie ein zweytes Gesuch vor, undsagten, sie wollten alle Perser unter die Mauern desPallastes versammeln; dann sollte er auf einen Thurmsteigen und aussagen, die Perser würden würklich vonSmerdis, dem Sohne des Cyvus, und von keinem an-dern beherrscht. Sie trugen ihm dies auf, weil dasVolk ein grofses Zutrauen zu ihm hatte, und er selbstimmer behauptete, Smerdis wäre noch am Lehen, indem75 er seinen Mord läugnete. Prexaspes sagte, dafs erauch dies zu thun bereit wäre. Da beriefen die Magerdie Perser zusammen, und liefsen ihn auf einen Thurmsteigen, um- das Volk von dort aus anzureden. AberFrexaspes gedachte mit Fleifs des Auftrags der Magernicht, und erzählte dem Volke von der Abstammungdes Cyrus, indem er vom Achaimenes anheng, underinnerte die Perser, als er auf den Cyrus selbst kam,an die vielfältigen Wohlthaten, die sie von diesemKönige empfangen hätten. Darauf erzählte er ihnenalles der Wahrheit gemäfs, und sagte, dafs er das Ge-