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„durch sie gewinnt. Auf diese Weise trachten [wir,„durch verschiedene Mittel den nämlichen Zweck zu„erreichen. Suchten wir keinen Vortheil zu erstreben,„so mochte derjenige, der sich an die Wahrheit hält,„eben so wobl ein Lügner, und der Lügner ein Freund„der Wahrheit seyn. Wer von der Thorwache uns„nun freywillig durchläfst, dem soll >es in Zukunft„dafür wobl geben, wer uns aber entgegen strebt,„soll gleich wie ein Feind behandelt werden; dann„wollen wir hinein stürzen, und die That vollbringen.
Hierauf sprach Gobryas: „Ihr verbündeten Männer! 73„wie schön wird es für uns seyn, das Reich zu retten,„oder, wenn wir dies nicht können, zu sterben. Denn„nun werden wir, die wir Perser sind, von einem„Mager beherrscht, und zwar von einem der nicht ein-„nial Obren hat. Jeder, der sich bey dem kranken„Kambyses befand, mufs sich erinnern, was er allen„Persern, die nicht versuchen würden, die Herrschaft„wieder zu erlangen, bey seinem Tode gedroht hat.„Darauf achteten wir damals nicht, weil wir glaub-„ten, Kambyses wollte nur seinen Bruder dadurch zu„schaden suchen; aber jetzt trete ich der Meinung des„Darius bey, und wünsche, dafs wir aus dieser Ver-sammlung nirgends anders hin, sondern gleich auf„den Mager los gehen mögen.'-
So sprach Gobryas, und alle waren seiner .Meinung.Doch während diese sich verabredeten, ergab sich fol- 74gender Vorfall. Die Mager hatten beschlossen, sichden Prexaspes zum Freunde zu machen. Denn dieserMann war von Kambyses, der seinen Sohn mit einem