Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
350
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schehene vorher geheim gehalten halle, weil ihm dasGeständnifs hätte gefährlich werden können. Aber nunzwänge ihn die Notwendigkeit, alles aufzudecken.Er sa<rte ihnen, dafs er durch den Kamhyses gezwun-gen, den Smerdis, den Sohn des Cyrus, selbst umge-bracht hätte, und dafs die Mager nun herrschten. Dannstiefs er die schrecklichsten Flüche gegen alle Perseraus, wenn sie sich nicht bestreben sollten, die Herr-schaft wieder zu erlangen, und die Mager zu strafen,und stürzte sich nun selbst mit dein Kopfe vorab vondem Thurme hinunter.

So starb Prexaspes, den man immer wie einen treff-lichen Mann geachtet hat. Indessen giengen die sieben 7 qPerser, ihrer Uebereinkunft zufolge, gleich auf dieMa°-er loszugehen, und den Angriff nicht länger auf-zuschieben, nachdem sie die Götter um Hülfe angeru-fen hatten, aus, ohne etwas von allem dem, was mitdem Prexaspes vorgefallen war, zu wissen. Aber aufder Hälfte des Weges erfuhren sie es , und traten nunbey Seite, um sich mit einander zu verabreden. Hierwollten Otanes und seine Freunde durchaus warten,und während der allgemeinen Erschütterung, die derStaat nun erlitt, nichts unternehmen, während Dariusund seine Freunde ohne Verzug gehen und ausführenwollten, was sie einmal beschlossen hatten. Währendsie noch stritten, erschienen ihnen sieben Paar Staare.,welche zwey Paar Geyer verfolgten, rupften und zer-fleischten, und dieser Anblick vereinigte alle Siebenzu der Meinung des Darius. Durch das Zeichen auf-gemuntert, giengen sie auf die königliche Burg los.