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den Aegyptischen Gott Apis verwundet hatte. Weiler den Streich für gefährlich hielt, fragte er, wie dieStadt hiefse, und man antwortete ihm Aghatana. EinOrakel aus Butus hatte ihm schon früher verkündigt,er würde in Aghatana sterben, und er hatte geglauht,dafs er sein Lehen als Greis im Medischen Aghatanabeschliefsen sollte, wo der Hauptsitz seines Reicheswar. Aber das Orakel hatte darunter die Stadt Agha-tana in Syrien verstanden, und als man ihm nun aufseine Anfrage den Namen der Stadt sagte, erschreckteihn das Zusamentreffen der Umstände mit dem Magerund der Wunde; er kam zu sich seihst und sagte,indem ihm jetzt der Ausspruch des Orakels klar war:„Hier hat das Schicksal dem Sohne des Cyrus, Kamhy-„ses, sein Ende bestimmt."
So sprach er damals,' und etwa zwanzig Tage 65nachher berief er die vornehmsten Perser, die sich heydem Heere befanden zu sich, und sagte ihnen: „Per-,,ser, ich sehe mich gezwungen, euch eine Sache zu„entdecken, die ich äufserst geheim gehalten habe.„Denn als ich noch in Aegypten war, sah ich im„Schlafe ein Gesicht, welches ich nimmer hätte sehen„sollen. Mir schien es, als ob ein Bote vom Hause„käme, der mir meldete, Smerdis säfse auf dem kö-niglichen Throne, und berührte die Wolken mit sei-„nem Haupte. Da fürchtete ich, mein Bruder möchte„mir die Herrschaft rauhen, und handelte mehr hitzig„als weise. Denn in der menschlichen Natur Hegt es„nicht, Dinge abzuwenden, die geschehen sollen,„Hintergangen schickte ich den Prexaspes nach Susa,