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Herold antwortete: ,,Icli habe Smerdis, den Sohn
„des Cyrus, nie wieder gesehen, seil dem der Konig
„Kambyses nach Aegypten zog. Der Mager, den Kam-,
„byses als Aufseher seines Palastes zurücklief«, hat mir
i„den Auftrag gegeben und gesagt, dafs Smerdis, der
„Sohn des Cyrus, uns diese Befehle ertheille 1 '. Sosprach der Herold, ohne etwas unwahres vorzubrin-gen. Kambyses sagte: ,,1'rexaspes, du hast meine Be-fehle wie ein braver Mann vollzogen, und entgehst„der Strafe; aber welcher Perser hat sich wider mich„empört und den Namen Smerdis angenommen?"Jener antwortete: „Ich glaube, König, ich sehe der„ganzen Sache auf den Grund. Die Mager sind es,„die sich wider dich empört haben, Patizeitb.es, den„du als Aufseher 'deines Palastes zurück liefsest, und64 „sein Bruder Smerdis." Als Kambyses den NamenSmerdis hörte, sah er auf einmal den Zusammenhangder Sache , und dafs ihm der Traum die Wahrheitverkündigt hätte, als er ihm im Schlafe einen Heroldzeigte, der ihm meldete, Smerdis säfse auf dem kö-niglichen Throne, und reichte mit seinem Kopfe bisan die Wolken. Er sah ein, dafs er seinen Bruderohne Grund hatte umbringen lassen, und beweinteden Smerdis. Darauf als er hinlänglich geweint, undsich sehr über sein Schicksal beklagt hatte, sprang eraufs Pferd, um so schnell wie möglich nach Susagegen den Mager zu ziehen. Aber indem er hinaufsprang, gieng der untere Beschlag seiner Schwerdt-scheide lofs , und die entblöfste Spitze verwundeteseinen Schenkel an der nämlichen Stelle, wo er einst
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