Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
331
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glück zugestofsen, um dessentwillen du mich nun inVerflacht hast, so trifft es mich allein, und ich lei-de am meisten dabey, weil ich der Urheber davonhin. Kehre jetzt in meine Wohnung zurück, da dugelernt hast, wie weit vorzüglicher es ist, heneidet,,als bejammert zu werden, und was es heilst, sichgegen seine Aellern und Mächtigern aufzulehnen. ltAuf diese Weise redete Feriander ihm zu; aber Lyko-pinen antwortete seinem Vater weiter nichts, als ermüfste nun dem Gotte selbst das Strafgeld zahlen,weil er ihn angereffet hätte. Da sah Feriander, dafsdas Uebel seines Sohnes unheilbar und unüberwind-lich wäre, und schickte ihn auf einem Schiffe aus sei-nen Augen nach Corcyra, welche Insel er sich eben-falls unterworfen hatte. Darauf zog er gegen seinen.Schwiegervater Frokles, der an allen diesem Schuldwar, zu Felde, eroberte Lpidaurus und nahm denFrokles selbst gefangen, schenkte ihm aber das Leben.53 Einige Zeit nachher, als Feriander schon anfing

alt zu werden und fühlte, dafs er den Staat nichtmehr ganz übersehen und verwalten könnte, schiclueer nach Corcyra, und berief den Lykophron zur Herr-schaft. Denn auf seinen altern Sohn nahm er keineRücksicht, weil er ihn für unfähig hielt. Aber Lyko-phron würdigte den Boten, der ihm diese Nachricht

brachte, nicht einmal einer Antwort, und der Vater,der den Jüngling ungemein liebte, sandte nun seine

Tochter an ihn ab, in der Hoffnung, dafs es derSchwester gelingen würde, ihn zu bewegen. Als dasMädchen ankam, sprach sie:Jüngling, willst du