3^
i
welche Polykrates abgeschickt hätte, wären nie nachAegypten gekommen, sondern sie hätten sich gleich,sobald sie nach Karpathus gekommen wären, verab-redet, nicht weiter zu segeln. Andre erzählen, siewären nach Aegypten gekommen, und dort bewachtworden, wären aber entflohen. Auf ihrer Heimfartknach Samus kam ihnen Polykrates mit einer Flotte ent-gegen, und sie wurden mit einander handgemein.Die Heimkehrenden siegten, und landeten auf Samus.Aber in einer Schlacht,- die hier zu .Lande gefochten.Ward, wurden sie besiegt, und sie schifften nach La-cedämon. Manche erzählen auch, Polykrates wäre vonden aus Aegypten zurückkehrenden besiegt worden;aber das ist, glaube ich, falsch. Denn waren sie selbststark genug, um dem Polykrates die Spitze bieten zukönnen, so hatten sie nicht nothig, die Lacedämonierzu Hülfe zu rufen. Auch ist es nicht glaublich, dafsein Mann, dem so viele besoldete Hülfsvölker undeingeborne Bogenschützen zu Gebote standen, von die-sen wenigen heimkehrenden Samiern besiegt wordenwäre. Und überdies hätte Polykrates die Weiber undKinder der ihm unterworfnen Bürger in die Schiffswerftegesperrt, und liefs sie bewachen, um sie alle mitden Schiffswerften zugleich zu verbrennen, im Falldie Bürger ihn an seine Gegner verrathen sollten.
Sobald die von dem Polykrates vertriebenen Samier 46zu Sparta angekommen waren, begaben sie sich zu denArchonten, und sagten ihnen in einer langen Rede,wie sehr sie ihrer Hülfe bedürften. Aber die Aphon-ien antworteten ihnen dies erste Mal, da sie zu ihnen