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1 (1799)
Entstehung
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325
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erzählten ihm, wie sie ihn wieder gefunden hätten,l'olykrates sah den Vorfall wie eine göttliche Fügungan, schrieb alles, was er gethan hatte, und wasdarauf erfolgt war, in einen Brief, und schickte diesen/ f3 nach Aegypten. Als Amasis den Brief gelesen hatte,sah er ein, dafs es unmöglich wäre, einem Menschenseinem Schicksale zu entreifsen, und dafs es mit deml'olykrates, dem alles glückte, und der sogar Dinge,die er weggeworfen hätte, wieder fände, gewifs keingutes Ende nehmen könnte. Er schickte also einenHerold nach Samus, und liefs dem l'olykrates dasFreundschaftsbündnis aufkündigen, damit seine Seelesich nicht wie um eines Freundes willen zu grämenbrauchte, wenn dem Polykrates ein giofses und schreck-liches Unglück begegnete.

44 (Gegen diesen l'olykrates, der in allen seinen Un-ternehmungen so glücklich war, zogen die Lacedämo-nier auf das Begehren derjenigen Sämier, die in derFolge Cydonia in Kreta gründeten, zu Felde. Dennl'olykrates hatte dem Kambyses, dem Sohne des Cyrus,der damals gerade sein Heer gegen Aegypten rüstete,sagen lassen, er möchte auch nach Samus schicken, unddort Hülfsvölker fodern. Als Kambyses dieses ver-nahm , zeigte er sich sehr bereitwillig dazu; und hefsden Polykrates ersuchen, auch eine Flotte mit ihmgegen Aegypten zu senden. Darauf suchte l'olykratesalle diejenigen, wovon er am meisten einen Aufruhrzu befürchten hatte, aus, lud sie auf vierzig Trieren,und schickte sie dem Kambyses mit dem Auftrage, sie

45 nie wieder zu entlassen. Einige erzählen, diese Samier,