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zwischen bey de Lager, brachten die Kinder hinzu,und Schlachteten sie über dem Gefäfse. Darauf, nach-dem sie das Blut mit Wasser und Wein vermischtLatten, tranken sie alle davon, und begannen so denKampf. Die Schlacht war heftig, es fiel beyderseitsviel Volks, aber am Ende mufsten die Aegypter
-weichen. *)
Sobald sie einmal zum Weichen gebracht waren, I3flohen sie ohne alle Ordnung, und wurden in Mem-phis eingeschlossen. .Und Kambyses schickte einen
*) Ich sali etwas ungemein Wunderbares, worauf mich die 12Einwohner des Landes aufmerksam machten. Man hattedie Knochen derer, die in dieser Schlacht gefallen waren,abgesondert auf einander gehäuft, so dafs die Gebeineder Perser auf der einen, und die der Aegypter auf derandern Seite lagen, wie man sie damals geschiedenhatte. Nun sind die Schädel der Perser so schwach, dafsman nur mit einem kleineu Steine darauf zu. werfenbraucht, um sie zu durchbohren; die Sehadel der Ae-gypter. hingegen so stark, dafs man sie kaum mit einemgroßen Steine zerbrechen kann. Der Grund, den man
v von dieser Erscheinung angieht, ist auch mir sehr wahr-scheinlich. Man sagt, es käme daher, dafs die Aegyp.1,1' ihr Haar von Jugend auf schüren, und sich dieKnochen durch die Sonne verhärten liefsen. Dies wäre■\i die Ursache, weswegen sie keine kahle Scheitel1 1 ..,,,„ • iIhhu nirgends findet man unter den Mensehen
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, so wenig kahle Scheiteln, wie bey den Aegyptern. Aberso wie diese deswegen starke Kopfe haben, sind sie beyden Persern schwächer, weil diese von Kindheit aufspitzige Hutire tragen, und beständig im Schatten leben.—Das,nämliche habe ich zu Papremis bemerkt, wo Aclie-menes, der Sohn des Darius, von dem Libyer InarUS«eschlagcn ward.