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speien, zu pissen und sich die Füfse darinn zu wa-schen. Dann fuhr er fort und sagte, [dafs ihn einähnliches Schicksal wie das Fufsbecken getroffen hätte;denn zuvor wäre er ein gemeiner Bürger gewesen, abernun wäre er ihr König, und er forderte sie deswegenauf, ihn zu ehren, und ihm zu gefallen zu leben. Undauf diese Weise brachte er die Aegypter dazu, dafs sieihn willig gehorchten.x 75 In Absicht seiner Geschäfte hatte Amasis die Ein-richtung getroffen, dafs er den Morgen, so lange derMarkt vom Volke in Menge besucht wird, gerne jedeArbeit übernahm; dann aber anfieng zu zechen, sichüber seine Gäste lustig zu machen und scherzhaft undguter Dinge zu seyn. Dies mifsfiel seinen Freunden,so dafs sie ihn darüber zurechtzuweisen suchten, undsprachen: „König, du hast keinen guten Weg einge-schlagen, wenn du dich so sehr herabwürdigest. Du„solltest dich glänzend auf einem so glänzenden Throne„zeigen, und den Tag über die Geschäfte besorgen,„welche dir obliegen. Denn dann würden die Aegyp-„ter wissen, dafs sie von einem grofsen Manne be-herrscht werden, und sie würden besser von dir reden,„während du dich nun keineswegs königlich zeigst".Hierauf antwortete Amasis: — «Die Bogenschützen„spannen den Bogen, wenn sie ihn brauchen, und span-„nen ihn demnach wieder los. Denn sollte die Sehne„beständig straff angezogen bleiben, so würde sie sprin-gen, und sie würden den Bogen nicht brauchen kön-„nen, wenn sie ihn nöthig hätten. Ebenso geht es„dem Menschen. Denn wollte er beständig thätig seyn,