an der Zahl, welche meist aus Karern und Ionem be-standen, und zog gegen die Aegypter ins Feld. Denn,er hatte seine grofse und sehenswürdige-Burg in Sais.Und jetzt war das Heer des Apries gegen die Aegyp-ter, und das Heer des Amasis gegen die HülfsVölkerausgezogen, und zu Momemphis war es, wo sie auf-einander stiefsen, und wo der Kampf entschiedenwerden sollte.
Als Apries mit seinen Hülfsvölkern und Amasisi6gmit allen Aegyptern dort auf einander stiefsen, schlu-gen sie sich, und die Fremden fochten mit vieler Tap-ferkeit, wurden aber, weil sie weit geringer an Zahlwaren, besiegt. Man sagt, Apries hätte seine Machtwie so unerschütterlich gegründet angesehen, dafs ergeglaubt hätte, selbst ein Gott würde ihn seinesThrones nicht berauben können. Aber demohnerachtetward er nun im Treffen besiegt, lebendig gefangen ge-nommen und nach Sais in seine ehemalige Burg, inwelcher jetzt schon Amasis herrschte, abgeführt.Dort ward er eine Zeitlang unterhalten, und Ama-sis behandelte ihn mit Güte, bis die Aegypter*) anhen-
*) In Aegypten genossen die Kriegsleutc aufser den Pric-ißQStern allein, folgende Vorzüge. Sie hatten jeder zwölfSteuerfreie Aecker und der Acker hat bey den Aegyp-tern hundert Ellen ins Gevierte, und die AegyptischeElle ist so grofs, wie die Samische. Dies war einemjeden von ihnen zugetheilt; aber die übrigen Vor-theile genofsen si.e nicht alle auf einmal, sondern.Vvet:««ti]swcise; denn immer bildeten tausend Kalasi.»rier und tausend Ilemiotybiev, auf ein Jahr lang dieLeibwache des Königs, und diese hatten dann tag-