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1 (1799)
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seiner Seite geblieben waren, als sie diesen vorneh-men Mann so abscheulich und schimpflich behandeltsahen, von ihm ab, und ergaben sich dem Amasis.165 Als Apries auch hiervon Nachricht erhielt, be-waffnete er die Hülfsvölker, ungefähr dreyfsigtausend

Kalasirier, theils Heimotybier und wohnen in folgen-den Gebieten: (denn ganz Aegypten ist in Gebiete ein-getheilt). Die Heimotybier bewohnen die Gebiete Bu-siris, Sais, Chenimis, Papremis, die Insel Prosopitis unddie Hälfte Von Natho. Dies sind die Gebiete der ITer-motybier, die, alle zusammen gerechnet, höchstenssechszchn Myriaden stark sind. Keiner von ihnen treibtein Handwerk, sondern sie widmen sicli alle durch-gängig dem Kriegsdienste. Die Kalasirier bewohnen

»66 die Gebiete von Theben, Bubastis, Aphthitis, Thomis,

Meudes, Sebennys, Athribis, Parbäthis , Thumis, Onu-phis, Anysis und Myekphoris , welches letzte auf einerInsel, Bubastis gegenüber, liegt. Dies sind die Gebieteder Kalasirier, welche, alle zusammen gerechnet, hoch,stens fünf und zwanzig Myriaden ausmachen. Auchdiese dürfen kein andres Handwerk treiben, sondernüben allein die Kriegskunst, indem sich das Geschäftvon dem Vater auf den Sohn forterbt.

167 Ob die Hellenen auch dies von den Aegyptern ge-

lernt haben, kann ich nicht mit Gewifsheit bestimmen,aber man sieht es sowohl bey den Thraciern als beyden Scythen, Persern, Lydern und beynahe allen an-dern Barbaren, dafs sie alle Bürger, welche Handwer-ke lernen, sainmt ihren Nachkommen, verachten, undalle diejenigen, welche die Handwerke meiden, undbesonders diejenige, welche sich dem Kriegsdienstewidmen, für edler halten. Diene Sitten haben alleHellenen und vorzüglich die Lacedämonier an°-enosn-men; am wenigsten sind die Handwerke bey den Ko.rinthern verachtet.