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feyert, und auch ich vveifs, dafs noch zu meinerZeit ein solches Fest statt fand; aber ob sie es darumoder aus einer andern Ursache feyern, kann ich nichtsagen. Die'Priester weben an dem Tage ein Gewand,verbinden einem unter sich mit einer Stirnbinde dieAugen, und bringen diesen, der noch dazu in dasGewand gehüllt ist, auf den Weg, der zum Tempelder Demeter führt. Dann kehren sie wieder zurück,und der Priester mit den verbundenen Augen solldurch zwey Wolfe zu dem, zwanzig Stadien weitvon der Stadt gelegenen, Tempel hingeführt, undeben so auf die nämliche Stelle zurückgebracht werden.323 Ein jeder, dem die Sagen der Aegypter glaub-würdig scheinen, mag sie glauben; mein Wille beydieser ganzen Erzählung ist, alles niederzuschreiben,was ich von jedem gebort habe. — Die Aegyptersagen, dafs Demeter und Dionysus in der Unterweltherrschen. Sie sind es auch, die zuerst behauptethaben, dafs die Seele des Menschen unsterblichwäre, und dafs sie, wenn der Körper zu Grundegienge, in ein andres, ehen gebornes, Thier über-wanderte. Hätte sie auf diese Weise alle Gestalten,die auf dem Lande, im Meere und in der.Luft leben,durchwandert, so nähme sie nach dem Verlauf vondreytausend Jahren, wieder von einem menschlichenKörper Besitz. Die nämliche Sage haben einige Hel-lenen, deren Namen ich weifs, aber nicht nieder-schreiben will, die einen früher, die andern später,' wie ihre eigne Meinung ausgebreitet.