Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
225
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95 Gegen die Mücken, die in so unendlicher Mengevorhanden sind, schützt man sich auf verschiedeneWeise. Denjenigen, die oberhalb den Sümpfen woh-nen, kommen ihre Thünne, welche sie besteigen, da-gegen zu statten; denn die Mücken sind wegen desWindes nicht im Stande, hoch zu fliegen. Aber die-jenigen, welche in den suutpfigten Gegenden selbstwohnen, suchen statt dessen auf eine andre WeiseSchutz gegen diese Thiere. jedermann hat nämlichdort ein Netz, womit er -über Tage fischt, und dasnämliche gebraucht er, um bey Nacht darunter zuschlafen. In dieser Absicht zieht er es über sein Betther, kriecht darunter und schläft dort. Denn dieMücken, die sie dennoch stechen würden, wenn sieauch in einein Mantel oder in Sindon gehüllt schlie-fen, wagen es nun gar nicht einmal, sie anzutasten,

96 Sie bauen ihre Lastschiffe aus einer Akantha, diemit demKyrenäjschen Lotus viele Heimlichkeit hat;der Saft, den sie ausschwitzt, ist Gummi. Ausdiesem Holze bauen die Aegypter ihre Schiffe, indemsie zwey Ellen lange Bretter daraus hauen, und umlange, dicht an einander stehende Balken,, wie Dach-ziegel, über einander befestigen. Ist dies geschehen,so legen sie die Ruderbänke darüber her. Ribbenoder Krummhölzer brauchen sie gar nicht dabey, unddie Fugen füllen sie mit Biblua aus. An jedem Schiffeist nur ein Steuer, und dies geht durch den Kiel.Der Mast wird aus dem Holze der Ankantha, unddie Seegel aus Biblus gemacht. Weil diese Schiffeaber nur mit einem heftigen Winde Stromaufwärts fah-

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