Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
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Seite des Kopfes geschunden ist. Dies kommt daher,dafs sie, wenn sie nach dem Meere hinschwimmen,das Land zur Linken, hingegen, wenn sie zurück kom-men, das Land zur Rechten haben, und sich auf bey-den Wegen daran reiben, und so viel wie möglich hal-ten, um nicht durch den Strom von ihrer Bahn weg-gerissen zu werden. -^ Wenn das Nilwasser anfängt zusteigen, sieht man alle Holen und feuchten Stellen desLandes in der Nähe des Flusses sich zuerst mit Was-ser füllen, und dann überall von kleinen Fischen wim-meln, und ich glaube, ich kenne den Grund dieserErscheinung. Als nämlich der Flufs im vorigen Jahredie Fluren verliefs, kamen die Fische mit dem letztenWasser in sein Bette zurück, nach dem sie ihre Eyervorher in den Sumpf gelegt hatten. Kehrt nun dasWasser nach dem Verflufs der gewöhnlichen Zeitzurück, so erzeugen sich aus den Eyern augenblicklich

Fische.

Diejenigen Aegypter, die in der Nähe der Sümpfe 94wohnen, bereiten ein Fett aus der Frucht der Silli.kiprispflanze, die hey den Aegyptern Kiki heifst.Darum säen sie diese Sillikipris, die in Hellas wildwächst, den Ufern der Flüsse und Seen entlangs.Diese Einsaat bringt reichliche, aber übelriechendeFrüchte, die man sammlet, und so entweder zerstöl'stund ausprefst oder röstet und auskocht, und die Flüs-sigkeit daraus sammlet. Diese ist ein Fett, welchesin Lampen eben so gut wie Oel brennt, und nuräufserst stark riecht.

Gegen