Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
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den Olivenkernen ähnlichen Saamen, den man so wohlfrisch wie getrocknet geniefst. Der Biblus schiefstjedes Jahr frisch auf. Wenn er aus den Sümpfen her-vorgezogen worden, schneidet man den obern Theil,den man auf mannigfaltige Weise benutzt, ab und ifstoder verkauft das übrige, was ohngefähr noch ArmesLänge hat. Will man den Biblus auf eine sehr vor-zügliche Weise geniefsen, so backt man ihn in einemelühenden Ofen und ifst ihn dann.

Viele Aegypter leben blofs von Fischen, von denensie die Eingeweide ausnehmen, sie dann an der Sonne95 trocknen und verzehren. Die Zugfische zeigen sichnicht häufig in den Flüssen, sondern leben meist inden Seen. Oabey beobachten sie folgende Gewohnheit.Sobald die Brunstzeit bey ihnen eintritt, ziehen sieSchaarenweise nach dem Meere zu. Die Milchner füh-ren an und sprützen ihren Saamen von sich, den dienachfolgende Rogner verschlucken und davon befruch-tet werden. Wenn dies im Meere vollbracht ist,schwimmen sie alle nach ihren gewöhnlichen Wohn-sitzen zurück. Aber nun führen nicht mehr die Milch-ner an, sondern die Rogner und indem sie so hinter-einander fortziehen, thun diese eben das, was jenevorher thaten. Sie geben nämlich Eyer, nur so grofswie ITirsenkörner von sich, die die Männchen dann ver-schlucken. Diese Körner sind Fische; denn aus deaüberbleibenden, die nicht verzehrt werden, kommennachher Fische. Fän^t man von diesen Fischen auf" ihrem Zuge in das Meer, so sieht man, dafs die rechte,und fängt man sie bey ihrem Rückzuge, dafs die linke