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1 (1799)
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eines Schweines an eine Angel und wirft sie in denFlufs, während er am Ufer ein lebendiges Ferkelschlägt. Sobald der Krokodill das Gequieke hört, gehter ihm nach, stöfst aber unterwegs auf die Speckseite,und verschlingt sie. Nun fängt man an zu ziehen,und sobald er ans Land gebracht ist, läfst es der Jägersein erstes Geschäft seyn, ihm mit Lehmen die Augenzu verkleiben. Denn thut er dies, so bändigt er ihnnachher sehr leicht, da es ihm sonst äufserst schwerwird.

Das Flufspferd halten die Aegypter nicht für hei- 71lig, ausgenommen die Bewohner des rapremitischenGebietes. Es ist vierfüfsig', hat gespaltene Klauen,eine platte Nase, hervorstehende Ilauerzähne, und dieMähne, den Schweif und die Stimme vom Pferde.Es ist so grofs, wie der gröfste Ochse ; und seine Hautist so dick, dafs man, wenn sie trocken ist, Wurf-spiefse daraus schärfen kann.

Es sind auch Ottern im Strome, die man für hei- 72lig hält. Von allen Fischen sehen die Aegypter alleinden Lepidotus und den Abi als heilig, und zwar demNile heilig an, so wie auch die Fuchsgans dem Nilegeheiligt ist.

Man hat noch einen andern heiligen Vogel, der 73Phönix heilst. Ich selbst habe ihn nicht anders wiein Gemählden gesehen, weil er sich nur aufserordent-lich selten, und wie die Priester zu Heliupolis er-zählen, nur alle fünf hundert Jahre ein einziges Mal,bey dem Tode seines Vaters zeigt. Wenn er seinerAbbildung ähnlich ist, so hat er theils goldene, theila