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1 (1799)
Entstehung
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211
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mit Blutigeln angefüllt, und dalier kommt es, dafs er,während ihn alle andre Vogel und Thiere fliehen, mitdem Trochilus im Frieden leht, da dieser ihm gegendie Blutigel Hülfe schafft. Denn wenn er ans Landkommt und dort seiner Gewohnheit gemäfs , den Ra-chen gegen Westen zu aufsperrt, flieht der Trochilushinein und verzehrt die BluLigel, und der Krokodill,in der Freude, dafs er sich erleichtert fühlt, verletztihn nicht.

69 Einige Aegypter halten den Krokodill für heilig,andre' thun es nicht, und verfolgen ihn sogar feind-lich. In der Gegend von Theben und des Möris-See'swird er sehr heilig gehalten, und an heyden Ortenzieht man einen vor allen grofs und' zähmt ihn. Die-ser wird denn an den Ohren und Vorderfüfsen mitGold und Edelgesteinen behangen, man reicht ihmheilige Speisen und bedient ihn auf das herrlichste, solange er lebt, und stirbt er, so wird er einbalsamirfcund in einem geheiligten Sarge begraben. In derGegend von Elephandne, werden sie sogar gegessen,weil man sie keineswegs für heilig hält. InAegypten heissen sie nicht Iv.okodille , sondernChampse. Krokodille nannten sie die Ionier, weil sieihnen mit ihren einländischen Krokodillen (Eydexen),die man in den Hecken findet, Aehnlichkeit zu haben

scheinen.1

70 Man fängt die Krokodille häufig, und auf viel-fache Weise, aber ich will nur die Art der Jagd be-schreiben, die mir am merkwürdigsten vorkommt,

"Dabey befestigt nämlich der Fischer die Speckseite

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