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geschieht es unwillkülnlich, so leidet er die Stra-fe , die ihm die Triester auferlegen. Aber wereinen Ibis oder Habicht tödtet, er mag es willkühr-licli oder unwillkührlich thun, der mufs nothwendigsterben.66 Die Anzahl der Thiere, die mit den Menschen
zusammen leben, ist jetzt schon sehr grofs, aber siewürde noch weit ansehnlicher seyn, wenn die Katzennicht folgendes eigene Schicksal träfe. Hat nämlicheine Katze geworfen, so kommt sie nicht mehr zumKater, und dieser kann sich dann trotz seiner Begierdenicht mit ihr paaren. Deswegen brauchen diese List,stehlen den Katzen ihre Junge und tödten sie, ohnesie doch zu essen, worauf jene , die sich ihrer Klei-nen beraubt sehen, und sich neue wünschen, dieKater wieder besuchen. Denn dies Thier hängt sehr anseinen Jungen. — Bricht wo ein Feuer aus, so ist dasBetragen der Katzen dabey eben so wunderbar. Dennobgleich die Aegypter sich daun als Wachen für ihreKatzen um das Feuer herstellen, und darüber sogardas Löschen versäumen, springen die Katzen dochzwischen und über die Menschen hin in die Gluti),und allemal entsteht dann ein grofser Jammer unterden Aegyptern. — Wenn in einem Hause eine Kalzedes natürlichen Todes stirbt, scheeren sich die Be-wohner desselben nur die Augbraunen weg, stirbt aberein Hund, so scheeren sie den ganzen Kopf.6 7 Die Leichname der verstorbenen Katzen werden
zuerst in ein heiliges Gebäude gebracht, und wennman sie dort einbalsamirt hat, nach ihrer Begräbnifs-
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