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ben der Röcke ihre Schaam. Dies beobachten sie beyjeder am Strome gelegenen Stadt. Sind sie nun inBubastis angelangt, so feyern sie das Fest, wobeysie grofse Opfer bringen , und wobey mehr Wein ver-schwendet wird, wie im ganzen übrigen Jahre. Dennnach der Aussage der Einwohner kommen an Männernund Weibern, die Kinder ungerechnet, wohl sieben-malhunderttausend Menschen dort zusammen.
6 1 So geht es in Bubastis her. Wie man das FestIsis in Busiris feyert, habe ich schon erzählt. Näm-lich viele tausend Menseben , die dort versammeltsind, schlagen sich alle, nachdem das Opfer vollbrachtist; aber wenn sie damit schlagen, darf ich nichtsagen. Die Karer, die in Aegypten wohnen, gehendabey noch so viel weiter, daTs sie sich mit Messernin die Stirne schneiden, und sie unterscheiden sicheben dadurch als Fremde von den Aegyptern,
62 Wenn sie sich zu der Opferfeyer in Sais ver-sammlen, zünden sie alle in einer gewifsen Nacht eineMenge Lampen unter freyem Himmel um ihre Häuserher an. Die Lampen bestehen aus tiefen Gefäfsen,die mit Salz und Oel, auf delsen Oberfläche derDocht schwimmt, angefüllt sind. Dies brennt dieganze Nacht durch, und das Fest trägt den Namen,Lampenbrennen. Alle Aegypter die nicht zu dieserVersammlung kommen, feyern dennoch diesen 'tag,und brennen die Lampen zuILmSe, so dafs dies Lam-penbrennen nicht allein zu Sais, sondern durch ganzAegypten geschieht. Warum diese Nacht so erhelltund geehrt wird, dies wird in einer heiligen Sageerklärt.