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reisen abgemacht, so besteigt man wieder ein andresSchiff, und fährt, zwölf Tage hing; dann kommt man ineine grofse Stadt, die Marea lieifst, und die Haupt-stadt aller übrigen Aethiopen seyn soll. Hier werdennur Dis und Diouysus als Götter anerkannt, und üheralles geehrt. Auch haben die Einwohner ein Orakeldes Dis, und ziehen so oft und wohin es ihnen derGott befiehlt; in den Krieg.50 Schifft man von dieser Stadt aus weiter, so ge-
langt man in einer gleichen Zeit, wie man von Ele-phantine aus dahin gekommen ist, zu den Automolen,die sonst As mach heifsen, was in HellenischerSprache so viel bedeutet, wie Leute, die zur Rech-ten des Königes stehen. Es waren nämlich einstzweyhundert und vierzigtausend streitbare Männervon dem Könige l'sammetichus abgefallen und ausfolgendem Grunde zu den Aethiopen übergegan-gen. Sie lagen theils gegen die Aethiopen, theilsgegen die Arahier, Syrer und Libyer als Besatzungin den Grenzstädten Eleplianline, dem FelusischenDaphne und in Marea , so wie auch noch zu meinerZeit eine Persische Besatzung sowohl in Elephantinewie in Daphne lag. Diese Leute waren einmal indrey Jahren nicht abgelöst worden; sie hatten sichdarauf wider den Psammetichus empört, und beschlos-sen, dafs sie alle nach Aethiopien wandern wollten.Der König setzte ihnen nach, holte sie ein, und be-schwor sie bey allem , dafs sie doch nicht ihre vater-ländischen Götter, ihre Weiber und Kinder verlassenmöchten. Hierauf soll ihm aber einer von ihnen seineSchuamtheile gezeigt und ihn versichert haben, Apis sie