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überall, wo diese wären, auch Weiber und Kinderfinden würden. Sobald sie nach Aethiopien kamen,ergaben sie sich dem dortigen Könige, und dieser be-schenkte sie dagegen mit dem Lande einiger Aufrüh-rer, die er ihnen aus ibren Wohnsitzen zu vertreibenbefahl. So wurden sie Einwohner dieses Landes undmilderten die Sitten der A'ethiopen durch die ihrigen.
Hieraus sieht man, wie der Lauf des Nils noch 31eine Strecke von einer viermonatlichen Reise zu Was-ser und zu Lande jenseits Aegypten bekannt ist. Dennso viel beträgt, wenn man alles zusammen rechnet, derWeg bey einer Reise von Elephantine zu den Auto-molen. Der Nil fliefst hier immer nach Abend undSonnenuntergang hin. Aber von da an kann niemandgewifse Nachricht über ihn geben, denn das Land 32liegt, wegen der grofsen Hitze, ganz wüste. Dochhabe ich noch folgendes von kyrenäischen Männerngehört, welche mich versicherten; dafs sie auf einerReise zum Orakel des Ammon mit dem Etearchus, demKönige der Ammonier, geredet hätten. Sie sagten , derEtearchus hätte ihnen, da man nach einem Gesprächevon manchen andern Dingen zuletzt auch auf den Nilgekommen wäre, und behauptet hätte, dafs Niemanddessen Quellen kennte, erzählt, dafs einst Nasamoni-sche Männer'*) zu ihm gekommen wären. Diese hät-ten ihm auf seine Frage, ob sie einige weitere Aus-kunft über die Libyschen Wüsten geben könnten,geantwortet: übermüthige Söhne ihrer Grofsen hätten
r} Dies ist ein Libysches Volk, welches die Sirtis und dasnicht weit von der Sirtis abgelegene Land gegen Mor-gen bewohnt.