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1 (1799)
Entstehung
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ihnen zur AnLwort, dafs er ihnen dies nicht gestattenkönnte. Denn zu Aegypten gehörte das ganze Land,welches der Nil bewässerte , und deshalb wärenauch alle diejenigen noch Aegypter, die unterhalbElephantine wohnten, und von dem Wasser des Flussestränken.i9 Wenn der Nil austritt, überschwemmt er nicht alleindas Delta, sondern alle seine Ufer zwey Tagereisen weitzu beyden Seiten, bisweilen noch mehr, bisweilen weni-ger so dafs er auch einen Ttheil des Landes, welchesman schon zu Libyen zählt, und einen kleinen Theil vonArabien unter Wasser setzt. Sonst haben mir wederdie Triester noch irgend jemand über die Natur desFlusses nähere Auskunft geben können. Denn ichwar begierig zu erfahren, warum der Nil jährlich umdie Zeit der Sonnenwende anfängt, zu wachsen, dannhundert Tage lang zunimmt und nach dem Verlauf vonungefähr dieser Zeit wieder kleiner wird, die Ufer ver-läfst und den ganzen Winter über bis zur neuenSommersonnenwende klein bleibt. Niemand konnte miraber sagen, woher es komme, dafs sich der Nil hier-durch von allen übrigen Flüssen so sehr auszeichnet,und eben so wenig, warum er der einzige Strom ist,der gar keine Dünste von sich giebt.20 Einige Hellenen, die ihre Weisheit gerne an denTag legen wollen, gebendrey verschiedene Erklärun-gen von diesen Verändrungen des Stromes. Aberzweye davon mag ich gar nicht weiter erwähnen, alshlofs, um sie anzuzeigen. Die eine giebt die jährlichenWinde, die den Nil verhinderten, sich in das Meer zu

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