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ergiefsen, als die Ursache für das Anschwellen desStromes an. Und gleichwohl haben die jährlichenWinde, zuweileu nicht geweht, und der Nil hat dochdas nämliche gelhan. Uebeidies müfste, wenn diejährlichen Winde die Ursache wären, auch andernFlüssen, die solchen Winden entgegen strömen, ehendasselbe wiederfahren, und das um so mehr, je kleinersie sind, da das Wasser dann weniger Macht hat; imddennoch sind viele Flüsse in Syrien und viele in Li-byen, die gar keine solche Wechsel erfahren. — Eine 21andre noch weit weniger glaubwürdige, aber gewisser-mafsen wunderbarere Erklärung ist die, nach welcherder Ursprung des Nils" aus dem Oceanus als der Grunddafür angegeben wird; denn der Oceanus umflöfse dieganze Erde.
Die dritte Erkläruhgs weise j die übrigens die 22Wahrscheinlichkeit für sich hat, täuscht am meisten.Denn auch diese sagt gar nichts, wenn sie behauptet,der Nil , der aus Libyen mitten unter den Aelhiopenentsprirfgt, entstehe aus geschmolzenem Schnee. Dennwie sollte er wohl aus schmelzendem Schnee entste-hen ,, er, der aus den heifsesten Gegenden herströmtund nach kaltem hinfliefst, und so kann man nochgar vieles wider diese Meynung anführen. Was ammeisten dawider streitet, sind die warmen Winde, dievon diesen Gegenden herwehen. Ferner hat diesesLand auch nie weder Regen noch Eis, und da es nundoch einmal, so oft es schneit, fünf Tage nachhernothwendig regnen mufs, so müiste es auch, wenn indiesen Gegenden Schnee iiele, .natürlich dort regnen.