Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
170
Einzelbild herunterladen
 

170

welchem die Pyramiden stehen, und welches sich ehenso, wie das Arabische, nach Mittag hin erstreckt. *)Vier Tagereisen weit von Heliupolis hinaüfwärts istAegypten schmal, aber das Land zwischen den Ge-birgen ist eben. Wo es am schmälsten ist, schien mirdie Breite zwischen dem Arabischen und LibyschenGebirge nicht mehr als zweyhundert Stadien zu be-tragen. Von da an ist Aegypten wieder breiter.

Von Heliupolis nach Theben schifFt man in neun 9Tagen, und die beyden Orte liegen viertausend acht-hundert und sechszig Stadien oder ein und achtzigSeh onus weit auseinander. Dafs Aegypten langst, demMeere hin dreytausend sechshundert Stadien breit ist,habe ich vorhin schon gesagt, und nun bleibt mir nurnoch übrig, seine. Länge vom Meere an bis mittenins Land nach Theben hin zu bestimmen, und diesebeträgt sechstausend hundert und zwanzig Stadien.Von Theben bis nach der Stadt Elephantine sind tau-send acht hundert Stadien.

Ein grofser Theil dieses Landes scheint mir, so 10wie es auch die Priester erzählen, neu angeschwemm-tes Land zu seyn. Denn die Gegend zwischen denGebirgen, von denen ich vorhin sagte, dafs sie sichüber Memphis hin erstreckten, kam mir, wenn ichdas kleinere mit dem Grofsen vergleichen soll, ebenso vor, wie die Gefilde um Ilion, Teuthrania, Ephe-sus und den Mäander. Wenn ich das Kleinere mit

) Hier siebt man auch die Steingruben, wo die Pyrami-den, die jetzt zu Memphis stehen, verfertigt wordensind.