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1 (1799)
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7 beträgt 'sechzig Schönen, *) Vom Meere an bis nachHeliupplis zu, ist das Land breit, glatL und dürre,zum Theil auch morastig. Der Weg dahin ist ungefähreben so lang, wie der von dem Altare der zwölf Göt-ter zu Athen bis nach Pisa und dem Tempel des DisOlympius, so dafs, wenn einer diese Längen messenwollte, er einen Unterschied von nicht mehr als fünf-zehn Stadien linden würde. Denn an dem Woge vonAthen nach Pisa fehlen fünfzehn Stadien, um dietausend fünfhundert vollzählig zu machen, und geradeso'viel hat der Weg von dem Meere nach Ileliupolishin mehr.

1} "Von Heliupolis aufwärts ist Aegypten schmal.

Denn hier engen es die Arabischen Gebirge ein, dievon Mitlernacht nach Mittag hinablaufen, und sichimmer an das Erythreische Meer anschliefsen. Dannfolgen sie wieder einer andern Richtung, indem siesich so herumbiegen, wie ich es vorhin angab. VonMorgen gegen Abend, wo das Gebirge am längstenist, soll es, wie ich gehört habe, sechszig Tage-reisen lang seyn, und auf seiner festlichen GrenzeWeihrauch tragen. Auf der Libyschen Grenze siehtman ein andres mit Sand bedecktes Felsengebirge, auf

*) Alle Volker, die wenig Land besitzen, messen es misOrgyien aus; solche, die mehr besitzen, mit Stadien,solche, die viel haben, mit Parasangen, und solche,die es im Ueberflufs besitzen, mit Schonen aus. EineParasange fafst dreyfsig Stadien, eine Schönus, das Ae-gyptische Maats, sechszig Stadien, so dafs also Aegyp.ten längst dem Meere hin dreitausend sechshundert Sta..dien lang ist.