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fürchterlichsten war, die je unter den Barbaren vorge-fallen sind, und die Nachrichten, die ich davon erhal-ten habe, stimmen auch mit dieser Vermuthung über-ein. Zuerst sollen sie blos in der Entfernung mit Pfei-len auf einander geschossen, darauf, als sie alle ihrePfeile verschossen hatten, mit Lanzen und Schwerterngestritten haben. Lange hatten sie so wider einandergefochten, und keiner hätte die Flucht ergreifen Avol-len, aber am Ende wäre doch den Massageten das Feldgeblieben. Ein grofser Theil des Persischen Heeresward zu Grunde gerichtet und Cyrus selbst verlor seinLeben, nachdem er neun und zwanzig Jahre regierthatte. — Nun liefs Tomyiis einen Schlauch mit Men-schen-Blut anfüllen und dann den Leichnam des Cyrusunter den Persischen Todten aufsuchen. Da man ihngefunden hatte, mifshandelte sie ihn und warf seinenKopf in den Schlauch, indem sie folgende Worte aus-rief. „Du hast mich, die ich lebe und siege, zu Grunde„gerichtet, indem du meinen Sohn durch List Hengst;„und nun will ich dich, so wie ich dir drohte, mit.„Blut sättigen." — Von allen Sagen, die über den Toddes Cyrus obwalten, scheint mir diese die glaubwür-digste zu seyn.2'5 Die Massageten kleiden und nähren sich, wie dieScythen. Sie streiten zu Pferde und zu Fufs und füh-ren Bogen, Lanzen und z,weyschneidige Streitäxte. Zuallem brauchen sie Gold und Erz. Denn die Spitzen" ihrer Lanzen und Wurfspiefse und die Schärfen ihrerStreitäxte sind alle von Erz und der Kopfputz, dieGürtel und die Achselbänder, von Gold; ja selbst ihre
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