Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
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160
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überwältigt, eingeschlafen waren, kamen die Perserzr.rück, tödteten viele, nahmen noch mehrere gefangenund unter diesen anch den Spargapises, den Sohn derTamiris , der die Massageten anführte.

Sobald die Röniginn erfuhr, was geschehen war ,2*2schickte sie einen Herold mit folgender Botschaft anden Cyrus.Cyrus, du, dem es so unersättlich nach'"Blut dürsftt, erliehe dich deines Sieges nicht, den dudes Weinstocks Frucht verdankst, die euch selbst,,-,wenn ihr euch damit anfüllt, sobald sie in eurenBauch hinabkommt, so wüthend macht, dafs euerMund von Frevel überströmt. Denn diesem Gifte undnicht der Tapferkeit hat mein Sohn unterlegen. Nunlafs dir Gutes rathen und folge meinen Worten. Giebmir meinen Sohn zurück und verlasse ungestraft diesLand, nachdem du den dritten Theil der Massagetenso schimpflich zu Grunde gerichtet hast. Thust dudies nicht, so schwöre ich dir bey der Sonne, derllerrscherinn der Massageten, dals ich dich mit Blutj,sättigen will."

Cyrus würdigte diese Worte nicht der mindesten2i3Achtung. Spargapises, der Sohn der Koniginn, bat ihn,als er nüchtern ward und sein ganzes Unglück erfuhr,dafs er ihn von seinen Fesseln befreyen möchte undnahm sich, so bald ihm diese Bitte gewährt war under den freyen Gebrauch seiner Hände wieder erhaltenhatte, selbst das Leben.

Als Tamiris sah, dals Cyrus auf ihre Botschaft2i4nicht achtete, sammlete sie ihre ganze Macht und griffdie Feinde an. Ich glaube dafs dieses Treffen eins der

furch-