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überwältigt, eingeschlafen waren, kamen die Perserzr.rück, tödteten viele, nahmen noch mehrere gefangenund unter diesen anch den Spargapises, den Sohn derTamiris , der die Massageten anführte.
Sobald die Röniginn erfuhr, was geschehen war ,2*2schickte sie einen Herold mit folgender Botschaft anden Cyrus. „Cyrus, du, dem es so unersättlich nach'„"Blut dürsftt, erliehe dich deines Sieges nicht, den du„des Weinstocks Frucht verdankst, die euch selbst,,-,wenn ihr euch damit anfüllt, sobald sie in euren„Bauch hinabkommt, so wüthend macht, dafs euer„Mund von Frevel überströmt. Denn diesem Gifte und„nicht der Tapferkeit hat mein Sohn unterlegen. Nun„lafs dir Gutes rathen und folge meinen Worten. Gieb„mir meinen Sohn zurück und verlasse ungestraft dies„Land, nachdem du den dritten Theil der Massageten„so schimpflich zu Grunde gerichtet hast. Thust du„dies nicht, so schwöre ich dir bey der Sonne, der„llerrscherinn der Massageten, dals ich dich mit Blutj,sättigen will."
Cyrus würdigte diese Worte nicht der mindesten2i3Achtung. Spargapises, der Sohn der Koniginn, bat ihn,als er nüchtern ward und sein ganzes Unglück erfuhr,dafs er ihn von seinen Fesseln befreyen möchte undnahm sich, so bald ihm diese Bitte gewährt war under den freyen Gebrauch seiner Hände wieder erhaltenhatte, selbst das Leben.
Als Tamiris sah, dals Cyrus auf ihre Botschaft2i4nicht achtete, sammlete sie ihre ganze Macht und griffdie Feinde an. Ich glaube dafs dieses Treffen eins der
furch-