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wird, gegen die Cyrus nun zu Felde ziehen wollte.Vieles reizte diesen König und machte ihm Muth zudieser Unternehmung; vor allen seine Geburt, beyder etwas Ueberaienschliches obgewaltet zu habenschien und dann auch sein aufserordentliches Glück imKriege, da kein Volk, welches er angriff, ihm zu wider-stehen vermochte.
205 Es herrschte nun, nach dem Tode ihres Mannes,ein Weib, Namens Tomyris, über die Massageten.Cyrus schickte zu ihr hin, und liefs um sie werben,weil, er sie zur Gattin haben wollte. Aber Tomyris sahwohl ein, dafs er nicht sie selbst, sondern blos dieKöniginn der Massageten in ihr heyrathen würde, undschlug ihm sein Gesuch ab, — Da ihm diese Listnichts gefrommt hatte, zog er an denAraxes und zeigtenun offenbar, dafs er die Massageten anzugreifen ge-dächte, indem er für den Uebergang seines Heeresschon Brücken über den Flufs schlagen und dieThürmeauf Schiffen hinüberbringen liefs.
' ao6 Während er hiermit beschäftigt war, schickte ihmTomyris einen Boten, und liefs ihm folgendes sagen:„Lafs ab, Konig der Meder, dies zu betreiben; denn„du weifst es ja nicht, ob es ein glückliches Ende für„dich nehmen wird. Lafs ab, und herrsche über die„Deinigen, und lasse mich über die Meinigen herrschen.„Aber willst du diesem Rathe nicht folgen, und lieber„alles andre thun, als ruhig bleiben, wohlan dann,„wenn es dich so sehr gelüstet, mit den Massageten„anzubinden , so stehe nur von deiner Arbeit , die„Brücken über den Flufs zu schlagen, ab. Wir wollen