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Schicksal; denn nachdem Harpagus ihre Feste vermit-telst Schanzen eingenommen hatte, bestiegen sie ihreSchiffe, und segelten nach Thracien. Dort, bauten siedie Stadt Ahdera, welche der Klazomeriier Timesiusschon früher gegründet, und nur nicht benutzt hatte,weil er von den Thraciern wieder daraus vertriebenward. Noch ehren die Tejer zu Abdera diesen Mann,wie einen Heroen.
Diese waren die einzigen Ioner, die ihr Vaterlandi&jverliefsen, und die Knechtschaft nicht trugen. Dieübrigen, Milet allein ausgenommen, fielen dem Harpa-gus in die Hände, nachdem sie sich eben so wie dieAuswandernden vertheirligt, und sich, indem sie jederfür ihren Heerd fochten, als tapfere Leule gezeigthatten. Besiegt und unterjocht blieben sie aber allein ihren verschiedenen Städten und gehorchten denPersischen Befehlen, während die Milesier, wie ichschon gesagt habe, . vermöge ihres Bündnisses durchausnicht beunruhiget wurden. So ward Ionien zum zwey-tenmale unterjocht. Denn nachdem Harpagus sich dieIoner auf dem festen Lande unterworfen hatte, erga-ben sich die Inselbewohner dem Cyrus freyvvillig, ausFurcht, dafs ein gleiches Schicksal auch sie treffenmöchte.
So sehr das Unglück sie nun auch drängte, ver-17»sammelten sie sich dennoch zum Tanionium, und dortsoll ihnen Bias von Priene einen Rath ertheilt haben,der sie, wenn sie ihn befolgt hätten, zum blühendstenVolke unter den Hellenen gemacht haben würde. Errieth ihnen nemlich, dafs sie alle gemeinschaftlich nach
Sardo