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1 (1799)
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durch Mauern, und versammelten sich zum I'anionium,ausgenommen die Milesier; denn diese allein, hattenauf die nämlichen Bedingungen, wie die Lyder, mitdem Cyrus ein Bündnifs geschlossen. Die übrigen Io-ner beschlossen einmüthig, dafs man Gesandte nachSparta schicken, und dort um Hülfe nachsuchen sollte.

Diese Ioner, die auch das Panionium ausmachen, 15ahaben ihre Städte unter dem glücklichsten Himmel,und in der schönsten, uns bekannten Gegend der Erdeaufgebaut. Denn weder die Länder ober- und unter-halb Ionien, noch die gegen Abend und Morgen geleg-nen, kommen diesen an Anmuth gleich; die einen sinddurch Kälte und Nässe, die andern durch Hitze undDüne gedrückt. Die Sprache bleibt sich hey ihnennicht überall gleich, sondern sie reden vier verschie-dene Mundarten. Milet ist die erste Stadt, und ammeisten gegen Mittag gelegen. Dann folgt Mius undrriene,. Diese alle liegen in Karien, und reden einer-ley Mundart. Ephesus, Kolophon, Lebedus, Teus,Klazomene, und Phocäa, sind in Lydien gelegen, undreden auch untereinander dieselbe Mundart, unter-scheiden sich aber darin von den vorigen ganz. Vonden übrigen drey Ionischen Städten liegen Samus undChius auf Inseln, und das einzige Erythre alleinauf dem festen Lande. Die Chier und Erythräer re-den einerley Mundart, und die Samer wieder eine ganzhesondere, dafs also in allein vier verschiedene Mund-arten herrschend sind.

Die Milesier waren, wie gesagt, durch ihr Bund-142nifs wider alle Furcht gesichert, und eben so wenig

hatten