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walt. die er hätte an sich reifsen können, einem andernübertragen, und schlecht, weil er um eines Gastmaleswillen- die Meder in Sklaverey gestürzt hätte. Denn,wenn auch er seine Würde hätte verlieren, und nichtlänger behaupten sollen, so wäre es doch billig gewe-sen, dafs dieser Vortheil einem Meder und keinem Per-ser zugewendet worden wäre; da die Meder jetzt ohneihr Verschulden statt Gebieter zu Sklaven^ und die Perser,ihre ehemaligen Unterthanen, ihre Herren gewordenwären.
Astyages hatte fünf und dreyfsig Jahre regiert, als 150er seiner Würde auf diese Weise beraubt ward, und hun-dert acht und zwanzig Jahre hatten die Meder, (die Scy-thiscbe Periode miteirigerechnet) über das obere Asien,jenseits des Halysstromes, die Herrschaft behauptet, alssie ihren Nacken unter das Persische Joch beugen mufs-ten. In der Folge reuete sie diese Unterwerfung, undsie empörten sich wider den Darius, wurden aber nacheiner unglücklichen Schlacht von neuem unterjocht.
Von nun an herrschten also Cyrus und die Perser,nach ihrem Abfall von den Medern, über Asien. DenAstyages selbst behielt Cyrus bey sich bis er starb,ohne ihm irgend ein Leid zuzufügen.
So ward Cyrus geboren und erzogen; so erhielter die Herrschaft, und unterwarf sich, wie ich frühererzählt habe, in der Folge den Krösus, der ihn zuerstbeleidigt hatte, und nach dieses Unterwerfung be-herrschte er ganz Asien.