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blieb standhaft. Denn als Astyages ihn fragte, ob ernun merke, von was für einem Wildprette er gegessenhätte, antwortete er, dafs er es wohl wüfste, und dafsalles, was der König thäte, vortrefflich wäre. Mit, die-sen Worten nahm er die noch übrigen Glieder seinesSohnes, und trug sie nach Hause, wie ich glaube, inder Absicht, um sie zusammen zu begraben.
Auf diese Weise bestrafte Astyages den Harpagus.120Darauf berief er die Mager zu sich, um 'sich mit ihnenwegen des Cyrus zu berathschlagen; und nachdem siesich versammlet hatten, fragte er sie, wio sie ihm dasGesiebt damals gedeutet hätten? Sie blieben bey ih-ier ersten Aussage, dafs der Knabe, wenn er nochlebte, und nicht vorher umkäme, zur Herrschaft gelan-gen würde. „Der Knabe ist noch vorhanden, und„lebt, sagte Astyages nun. Er lebte auf dem Lande,„und die Knaben in seinem Dorfe wählten ihn zu ih-„vem Könige. Da thafc er alles, wie die wahren Kö-rnige es machen. Er wählte sich eine Leibwache,„stellte Thürhüter und Boten an, und versah alles„übrige nach der gebräuchlichen Ordnung. Was scheint„euch dies nun zu bedeuten?" „Wenn der Knabe,,noch lebt, und ohne eines andern Vorwissen ge-,,herrscht hat, sagten die Mager, so sey seinetwegen„nur ruhig und gutes Muihes, denn er wird in Zu-„kunft nicht wieder herrschen. Einige unsrer Aus-sprüche gehen auch durch Kleinigkeiten in Erfüllung,„und besonders deuten die Träume meist nur auf un-wichtige Dinge." „Dies ist auch meine Meinung,„ihr Mager, antwortete Astyages; da der Knabe ein-mal