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„mal ein König genannt worden ist, so ist dadurch„der Traum in Erfüllung gegangen, und ich brauche„ihn ferner nicht mehr zu fürchten. Aber rathet mir„doch, was ihr für mich, für mein Haus, und für euch„selbst, nach eurer Einsicht für das Beste haltet."Die Mager erwiderten: ,,Auch uns ist sehr daran ge-diegen , dafs deine Herrschaft unerschüttert stehen„hleibe. Denn sollte sie in die Hände dieses Knaben,„eines Persers, übergehen, so würde eine völlige Um-„wälzung der Dinge erfolgen. Wir Meder würden„dann unterdrückt, und, als Fremde, von den Persern„gar nicht geachtet werden. Aber so lange du, unser„Landsmann, König bleibst, nehmen wir Theil an der„Oberherrschaft, und stehen durch dich in grofsem An-,,sehen. Deshalb werden wir für dich und deine Herr-schaft immer Sorge tragen, so dafs wir es dir auch„jetzt sagen würden, wenn wir ein beunruhigendes„Ende dieser Sache für dich ahnen könnten. Aber„wir sehen ein, dafs der Traum auf eine Kleinigkeit„gezielt hat, sind seihst gutes Muths, und rathen dir„nur, das Kind aus deinen Augen zu seinen Eltern„nach I'ersien zu schicken.121 Astyages freute sich über diese Antwort, liefs denCyrus rufen, und sagte zu ihm: „Ich habe dich wegen„eines Traumgesichtes, welches nicht in Erfüllung ge-gangen ist, hart behandelt, Knabe; aber dein gutes„Geschick hat dich erhalten. Ziehe nun fröhlich von„hinnen nach I'ersien, wohin ich dir Begleiter mitge-„ben will. Bey deiner Ankunft dort wirst du einen„Vater und eine Mutter finden, die von Mitradates
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