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heftig, dafs er eine Zeitlang gar nicht sprechen konnte.Endlich erholte er sich mit Mühe, und sagte zu Artem-hares, den er gerne los seyn wollte, um den Hirtenallein ausforschen zu können.' „Ich will es schon so„machen, Artembares, dafs weder du noch dein Sohn„euch zu beklagen haben sollt." Hiemit entliefs erihn, und den Cyrus führten die Sklaven ebenfalls aufseinen Befehl bey Seite. Da der Hirte nun alleinzurückgeblieben war, fragte ihn Astyages heimlich:wo er den Knaben her hätte, und von wem er ihmwäre übergeben worden. Jener antwortete, dafs erihn selbst gezeugt hätte, und dafs diejenige von derer ihm geboren worden, jetzt noch bey ihm lebte.„Du räthst dir übel, sagte Astyages hierauf, denn du„willst dich foltern lassen," und zugleich befahl erseinen Kriegsknechten, ihn zu greifen und auf die Fol-ter zu spannen. Hier deckte er die Sache auf, und batnur, dafs man ihm verzeihen und Nachsicht mit ihmLaben möchte.117 Auch bekümmerte sich Astyages, nachdem er ein-mal die Wahrheit gestanden hatte, weniger um ihn,und beklagte sich nur über den Harpagus mit vielerHeftigkeit. Er liefs ihn gleich durch seinen Trabantenrufen, und kam ihm, sobald er erschien, mit der Frageentgegen: „Auf was für eine Art, Harpagus, hast du„den Sohn meiner Tochter umgebracht, den ich dir„übergab?" Harpagus, der den Hirten im Pallaste sah,wollte nicht lügen, aus Furcht der Unwahrheit über-wiesen zu werden, und sagte: „Da ich den Knaben„empheng, mein König, überlegte ich, wie ich deinen