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Darauf fragte Krösus ihn wieder: „Was beginnt jene„Menge dort mit der entsetzlichen Eile?" — „Sie plün-dern deine Stadt, und schleppen deine Reichthümer„weg,'' sagte Cyrus. — „Nicht meine Stadt, nicht„meine Reichthümer, antwortete Krösus hierauf; denn„ich hahe mit dem allen nichts mehr zu thun; sondern„dein Eigenthum plündern und verschleppen sie." —gq Diese Antwort machte den Cyrus aufmerksam, erentfernte alle übrigen, und fragte dann den Krösus:„ob er ihm in seiner gegenwärtigen Lage etwas bes-seres rathen könnte." Er antwortete: „Da mich die„Götter einmal zu deinem Sklaven gemacht haben,„halte ich es für meine Pflicht, dir es anzuzeigen, wo„ich etwa etwas für dich Vortheilhaftes sehe. Die„Perser sind übermüthig, aber es fehlt ihnen an Mit-teln. Erlaubst du ihnen nun, dafs sie hier alles plün-„dern und grofse Reichthümer sammlen, so mufst du„dich immer gewartigen, dafs sich derjenige, der sich„am meisten erworben hat, gegen dich auflehnen wird.„Aber gefällt es dir, meinem Rathe zu folgen, so stelle„an alle Stadtthore einige von deiner Leibwache, mit„dem Auftrage, denjenigen, welche die Schätze her-ausbringen, dieselben unter dem Vorwande, dafs man„dem Zeus den Zehnten davon opfern müfste, wieder„abzunehmen. Auf diese Weise brauchst du dich ihnen„nicht gehässig zu machen, wenn du ihnen die Schätze„mit Gewalt abnimmst, und sie werden dir im Gegen-teil, in der Meinung, dafs du recht handeltest, gerne
„gehorchen. 1
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Den Cyrus freute dieser Vorschlag, der ihm sehr