Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
51
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was ich gesehen hahe. Denn da ich neulich in die-sem Hofe hier einen Bruhneh machen wollte, stififs ichbeym Graben auf einen sieben Ellen langen Sarg, undaus Unglauben, dafs es jemals gröfsere Menschen ge-j,geben hätte, wie jetzt, machte ich ihn auf und sah,dafs der Leichnam dieselbe Gröfse wie der Sarg hatte.Dann mafs ich ihn und machte ihn "wieder zu."

So erzählte der Schmid, was er gesehen halte,wahrend Liebes darüber nachdachte und endlich muth-niafste, dafs zufolge des Orakels, die Gebeine desOrestes hier liegen könnten. Denn indem er die Blas-,bälge des Schmirls ansah, schlofs er, dafs dies dieWinde wären, der Amborfs und der Hammer aber derSchlag, der auf dem Gegenschlag ruhte, und das bear-beitete Eisen das Unglück, welches auf dem Unglückläge; denn er glaubie, das Eisen wäre den Menschenzum Unglück entdeckt worden. Mit diesen Muth-mafsungen gieng er nach Sparta, und erzählte den La-cedämoniein den ganzen Vorgang. Diese beschuldig-ten ihn darauf, scheinbarer Weise, eines Verbrechens,und verbannten ihn. Er gieng nach Tegea zurück,erzählte dem Schmid sein Unglück, und thai ihm denAntrag, dafs er ihm seinen Hof vermiethen möchte.Anfangs wollte der Schmid nicht darein willigen;aber nach einiger Zeit änderte er seinen Entschlufs,und Liches zog ein, öffnete das Grab, suchte die Kno-chen zusammen, und brachte sie nach Sparta." Undvon der Zeit, -an, erhielten die Lacedämonier, so oftsie mit den Tegeatern anbanden, den Sieg, und hatten

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