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sie aber das Grab des Oresl.es nicht auffinden konnten,schickten sie wieder zum Gott, und liefsen ihn nachder Stelle fragen, wo OresLes begraben läge, und diePythia gab den Gesandten folgende Antwort:
„In Arkadiens ebenem Lande, da liegt ein Tegea,„Wo zwey Winde blasen, dem heftigen Zwange ge-horchend,„Und ein Schlag den Schlag, ein IJebel das andere
drücket,„Dort bewahret die nährende Erde den Sohn Agamcmnons,„Und wenn diesen du wegträgst, wirst duTegea besitzen."
Aber auch nachdem sie dies gebore!:, und allesdurchsucht hatten, kamen sie der Entdeckung nichtnäher; bis endlich einer von den Leuten, die zu Sparta,Agathoergen *) genannt werden, theils durch den Zu-fall, theils durch seine Klugheit geleitet, den Leich-nam zu Tegea auffand. Weil nämlich zu der Zeit 63wieder Verkehr zwischen den Lacedämoniern und Te-geatern statt fand, gieng dieser Mann, der Liebes hiefs,einst in eine Schmiede und sah dem Schmieden desEisens zu. Als der Schmid sein Erstaunen über dieArbeit bemerkte, hielt er damit inne, und sagte : „Da„du die Bearbeitung des Eisens schon einer solchen„Bewunderung werth achtest, Lakonischer Fremdling,„wie würdest du dich erst wundern, wenn du sähest,
*) Diese Agathoergen sind Bürger der Stadt, die jährlichfünf [an der Zahl, als die ältesten ans der Ritterschaftaustreten, und in dem Jahre ihres Ausscheidens sichvon dem Staate zu allerley Sendungen müssen gebrau-chen lassen, damit sie nicht müfsig gehen.