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„Foderst Arkadien du ? du foderst was Grofses ; und nimmer„Geb' icli dir dieses. Denn viele eichelnessende Männer„Sind in Arkadien, welelie dir dies wohl verwehrten;
doch unhold„Bin i«h dir nicht. In Tegea verleih ich dir stampfend
zu' tanzen,„Und das heriliche Feld mit der Richtschnur übcrzu-
messen."
Da die Lacedämonier diese Antwort vernahmen,liefsen sie die übrigen Arkader ungestört, und zogen,im Vertrauen auf das zweydeulige Orakel, mit Fulsket-ten versehen, gegen die Tegeater zu Felde, weil sie siezu Sklaven zu machen gedachten. Aber im Treffen be-siegt, wurden viele von ihnen gefangen genommen,«misten selbst die Ketten tragen, die sie mitgebrachthatten, und es ward ihnen als Arbeit auferlegt, dasFeld der Tegeater mit der Richtschnur zu messen.Die Ketten, mit denen sie gefesselt worden waren,hiengen noch zu meiner ZeiL, wohl erhalten in Tegeaum den Tempel der Athene.
So fuhren die Lacecüiinonier fort in diesem erstenKriege, mit immer anhaltendem Unglücke gegen die Te-gedter zu fechten, Aber zu des Krösus Zeiten, unterder Regierung ihrer Könige Anaxandiides und Ariston,hatten sie schon auf folgende Weise die Oberhand ge-wonnen. Weil sie immer durch die Tegeater besiegtwurden, schickten sie Gesandte nach Delphi und Hes-sen fragen: welchen Gott sie versöhnen müfsten, umdie Tegeater im Kriege zu überwinden, und die Py-thia sagte ihnen: sie inüfsien die Gebeine des Orestes,des Sohnes des Agamemnon, dauu herbeyholen. Da
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