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phi, find kaum war er in den Tempel getreten, als diePythia ihm entgegen rief:
,,C) Lykurgus, du kommst in meinen glänzenden Tempel,,,rin Geliebter des Zeus und aller Bewohner des Himmels.„Sieh' ich zweifle, ob einen Gott ich dich nenn' oder
Menschen;„Aber doch mehr einer Gottheit scheinst du mir ähnlich,
Lykurg us."
Einige fügen noch hinzu: die l'ythia hätte ihmdie. jetzige Staatsverfassung von Sparta angegeben;aber, wie die Eacedämonier selbst erzählen, brachteLykurg diese Gesetze als Vormund seines Neffen, desSpartanischen Königs Leobotes, von Kreta herüber.Denn sobald er die Vormundschaft übernommen hatte,veränderte er alle Gesetze, und achtete dann genaudarauf, dafs sie nicht übertreten wurden. Dies trafunter andern die Kriegseinrichtungen, die Enomotien,Triekaden, und SyEitien. Auch die Ephoren und Ge-ronten setzte, er ein, und so erlangten sie durch dieseUmwälzungen eine gute Verfassung. Sie bauten dem 66Lykurgus nach seinem Tode einen Tempel und ehrennoch heut zu Tage sein Andenken aufserordentlich.
Weil sie in einem guten Tande Wohnten, und ei-nen Ueberflufs an Menschen hatten, hoben sie sichschnell zu einem blühenden Zustande empor. Deshalbgenügte ihnen auch bald die Ruhe nicht mehr, und dasie sich mächtiger, wie die Arkader fühlten, fragtensie zu Delphi wegen der Eroberung des ganzen Arka-dischen Gebietes an. Die Pythia gab ihnen folgendeszur Antwort:
„Fodcrst