„mufs man auf den Ausgang sehen, den sie nehmen,,,da viele schon durchaus zu Grunde gerichtet würden,„denen.Gott anfangs Glück und Heil schenkte."
Diese Rede gefiel dem Krösus nicht im mindesten, 33und er entliefs ihn, ohne ferner einige Rücksicht aufihn zu nehmen, weil er es für aufs erst thöricht hielt,wenn man das gegenwärtige Gluck nicht schätzen, undbey jedem Dinge nur auf den Ausgang blicken wollte.
Solon hatte sich schon wieder entfernt, als den 54Krösus ein schwerer Streich der göttlichen Rache traf,und dies wahrscheinlich grade darum, weil er sich fürden glücklichsten unter allen Menschen gehalten hatte.Denn bald.'nachher nahte sich ihm im Schlafe ein Traum,der ihm mit Wahrheit alles Unglück vorher verkün-digte, was in der Folge dem einen von seinen Söhnenzustofsen sollte; Er hatte deren zween, wovon dereine unglücklich gebildet und stumm war, der andre,Atys genannt, sich hingegen vor allen seinen Jugend-genossen auszeichnete, und grade von diesem zeigteder Traum dem Krösus an, wie er, von einem eisernenGeschofs getroffen, umkommen würde. Als er erwachte,und sich des Gesichtes entsann, ward er von Furchtuv:d Schrecken ergriffen. Er gab dem Jünglinge gleichein Weib, und ihn, der immer gewohnt gewesen war,die Lyder als Fehlherr in die Schlacht zu führen,schickte er jetzt nie mehr in solchen Geschäften aus.Er liefs sogar alle Pfeile und Wurfspiel'se und alles,dessen sich die Menschen zum Kriege bedienen, au»den Männergemächern herausbringen, und in die Schlaf-zimmer zusammenschleppen, damit nicht etwa eins der-