83Hizige Krankheiten sind bei ihnen selte-ner, und werden auch gröstentheils durch eigeneHülfe der Natur kurirt.Die Gicht ist wegen der kalten Feuchtig-keiten gemeiner, von Pestkrankheiten weis sichniemand etwas zu errinneren.In Betreff der Nahrung bleibt der Land-mann im Süderlande bei der alten Lebensartſeiner Vorfahren noch ganz feſt, weshalben er auchan der bereits angezogenen Gesundheit, undbohem Alter zuerst Theil hat.Roggenbrod, bakt der Bauer hier nur sel-ten, weil der Roggen noch zu wenig, und zufehlerhaft kultivirt wird, Hafer ist hier mei-stens das beste Korn, daraus bakt er sein Brod;von Hafer= oder von Gerstenmehl kocht manſich hier auch öfters Grüze.Frische Fische, besonders Forellen, (Vario-Ius) Aal (Anguilla,) Asch, (Phymallus) Barbe(Perca) Bressam (Prasinus) Mundsisch, Pieren,Salm oder Lachs (Salmo) ꝛc. werden hier vielgegessen, weil alle Flüsse und Bäche voll davonsind, worunter die Lenne, Volme und Ennepegrosse Vorzüge haben. Auch viele Arten vonWild
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