20ist im Frühjahr, wenn die Rothbuche ihre Knos-pen öfnet, und die Blätter auseinander gehen,beim Aufgang der Sonne am bequemsten, dader Auerhahn auf einer ebenen und freien Ge-gend liegt, und, da er nach ſeiner Natur auſ-serordentlich verliebt ist, und sodann mit ver-schlossenen Augen nach dem Weibchen kirrt,deren sich drei oder mehrere zugleich bei ihm ein-finden; so kann hier der Jäger den bestenSchus thun. Fällt der Hahn, so fliegen dieHühner fort und die Jagd hat damit ein En-de; bleibt er aber am Leben, und fährt ernach dem Schusse fort zu kirren, welches gewohn-lich bei seiner tauben und blinden Liebe ge-schieht, so kann man aufs neue mit Vortheilschießen.Nach der Empfängnis weichet das Weibchenheimlich von der Gesellschaft, und suchet Gelegen-heit unter den Sträuchern entweder im Hei-degrund, oder im gehauenen Schlagholz=Rei-sig sein Nest zu machen, und legt darinnacht bis zwölf Eier, welche weiß und gelbbraungesprengt sind, und in vier Wochen von ihmallein ohne Hahn ausgebrütet werden. Wäh-rend der Brützeit pflegt es seine Eier mitMoos oder Blättern so vorsichtig zu deken,wenn es seiner Azung nachgehet, daß man esſchwer⸗
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